Dessau - Rund 1,3 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel werden nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) jährlich in Deutschland verbraucht. In der Folge gelangen durchschnittlich 600.000 Tonnen Waschmittel, 200.000 Tonnen Weichspüler und 500.000 Tonnen Reinigungs- und Pflegemittel in das Abwasser und belasten die Umwelt. Zudem könnten die Duftstoffe und antimikrobiellen Substanzen in den Reinigungsmitteln bei sensiblen Menschen Allergien auslösen. Dabei gebe es einfache Tricks, mit denen sowohl die Umwelt geschont als auch Geld gespart werden könne.So lassen sich die meisten Reinigungsarbeiten im Haushalt mit Geschirrspülmittel, Allzweckreiniger, einem flüssigen Scheuermittel und einem sauren Reiniger auf Essig- oder Zitronensäure-Basis bewältigen. «Desinfektionsmittel oder so genannte antibakterielle Reinigungsmittel sind für die normale Haushaltsreinigung grundsätzlich nicht erforderlich», geben die Fachleute zu bedenken.

Weiter empfiehlt das Umweltbundesamt den sparsamen Gebrauch der Reinigungsmittel. Dazu sollte die Dosierempfehlung der Hersteller beachtet werden. Zudem könnten Mikrofaser-Tücher und Bürsten beim Sparen helfen.

Statt Duftstoffe in den Räumen zu versprühen, sollte regelmäßig gelüftet werden. Und für Geschirrspül- und Waschmaschinen gelte: «Beim Kauf auf sparsame Modelle achten und die Maschinen nur voll beladen benutzen.»