Beflocken ist eine spezielle Art der Oberflächenveredelung mit feinen Fäserchen. Beflockt werden können neben Textilien auch Kunststofffolien, Kautschuk, Leder, Papier, Holz, Metall und Glas. Das Beflocken wendet man für Textilien verschiedener Einsatzbereiche an, wie z.b: Pelzimitationen, Möbelstoffe, Bodenbeläge, Taschen usw. Das Beflocken kann mustermäßig oder ganzflächig erfolgen. Wird ein Design durch Beflocken erzeugt, so spricht man von Flockdruck.
Herstellung: Die zu beflockende Fläche ist vollflächig oder mustermäßig mit Kleber zu versehen. Auf diese Haftmasse werden dann mit Beflockungsanlagen durch mechanische oder elektronische Verfahren Faserstaub oder Faserteilchen einheitlicher Länge, meist aus Chemiefasern, aufgebracht. Beim elektrostatischen Verfahren werden gegenseitige elektrische Ladungen erzeugt, so dass eine Anziehungskraft entsteht. Diese entsteht, indem man die Spinnfasern elektrisch auflädt und unter dem zu beflockenden Material eine anderspolige Platte anbringt. Die aufgeladenen Teilchen werden nun durch die Anziehungskraft in dem Kleber eingeschlossen. Die Abbindung des Klebers erfolgt über einen Trockenofen, wobei nicht abgebundene Fasern abgesaugt werden.









